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Als völlig misslungenes Werk bezeichnete NHT-Präsident Kurt Rehkopf die Gesundheitsreform, der der Bundesrat heute zugestimmt hat. Nach Überzeugung sämtlicher Experten sei diese Reform nicht geeignet, die selbst gesteckten Ziele der großen Koalition zu erreichen. Es sei deshalb sehr bedauerlich, dass auch der Bundesrat seine Zustimmung gegeben habe. Insbesondere werde die Gesundheitsreform dazu beitragen, die Lohnzusatzkosten und damit die Arbeitskosten am Standort Deutschland weiter in die Höhe zu treiben. Von dem Ziel, die Lohnzusatzkosten deutlich unter 40% zu drücken, habe sich die große Koalition offensichtlich endgültig verabschiedet. Rehkopf lobte in diesem Zusammenhang die Position der Niedersächsischen Landesregierung, die völlig zu Recht dieser Reform nicht zugestimmt und auf die damit verbundenen Gefahren hingewiesen habe.
Hannover, 16.02.2007