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Pressemitteilung 03/03

Niedersächsischer Handwerkstag bestätigt Kurt Rehkopf im Amt

Auf der heutigen Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT) haben die Vertreter von Kammern und Verbänden den Bäcker- und Konditormeister Kurt Rehkopf einstimmig als Vorsitzenden der Landesvertretung des niedersächsischen Handwerks wieder gewählt.

Auf dieser Versammlung kritisierten die anwesenden Präsidenten und Landesinnungsmeister einhellig die mittelstandsfeindliche Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesregierung. Diese reagiere hilflos gegenüber der größten Wirtschaftskrise des Handwerks seit dem 2. Weltkrieg und verschlechtere die Rahmenbedingungen durch Steuererhöhungen, Verteuerung der Lohnzusatzkosten und eine wachsende Staatsverschuldung zusätzlich. Nur durch tiefgreifende Reformen insbesondere der Sozialversicherungssysteme werde es möglich sein, die Lohnzusatzkosten zu senken und dadurch zu einer nachhaltigen Entlastung der Kosten des Faktors Arbeit zu kommen.

Auf einhellige Kritik stießen die ständigen undifferenzierten Angriffe gegen den großen Befähigungsnachweis im Handwerk. Es zeuge von der Konzeptionslosigkeit der Politik, anstatt die wirklichen Gründe steigender Arbeitslosigkeit anzupacken, für Fehlentwicklungen den Meisterbrief im Handwerk verantwortlich zu machen. Dieser verhindere keine Arbeitsplätze, sondern sei eine wesentliche Voraussetzung handwerklicher Qualität und habe den wirtschaftlichen Aufschwung der Bundesrepublik Deutschland in vergangenen Jahrzehnten erst möglich gemacht.

Präsident Rehkopf kündigte an, den konsequenten handwerkspolitischen Kurs des Niedersächsischen Handwerkstages der vergangenen Jahre auch künftig fortzuführen. Dieser sei durch die erfolgreiche Handwerkerdemonstration am 24. Januar nachdrücklich bestätigt worden. Der CDU/FDP Landesregierung bescheinigt er einen guten Start und drückte die Erwartung aus, dass diesem nun mutige Schritte für Reformen und eine erfolgreiche Mittelstandspolitik folgen.

Hannover, 10.03.2003