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Die von seiten der SPD eingeleitete Gesetzesinitiative zur Verschärfung der Erb-schaftssteuer sei kontraproduktiv mit Blick auf den in den nächsten Jahren anstehenden Generationswechsel, so Kurt Rehkopf, Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT). Ein Grundstück nur dann als Betriebsgrundstück zu werten, wenn es zu mehr als 50 % dem Gewerbebetrieb diene, sei nicht sachgerecht. Viele selbständige Handwerker, die eine Immobilie als Betriebsstätte und Wohnung nutzten, könnten den Freibetrag für Betriebsvermögen nicht beanspruchen, da die betriebliche Nutzung oft unter 50 % liege. Die hundertprozentige Zuordnung bei einem geringerem Nutzungsgrad für den Gewerbebetrieb zum Grundvermögen werde den Betriebsübergang erschweren. Das könne nicht im Interesse des Gesetzgebers liegen, der gerade den Generationswechsel unterstützen wolle. Das Land Niedersachsen solle diesen Aspekt auf Bundesebene problematisieren und sich für eine handwerks- und sachgerechte Lösung einsetzen, fordert der Handwerksvertreter.
Hannover, 20.04.2001