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Pressemitteilung 04/03

Hirche steht zum Meisterbrief im Handwerk

Im Rahmen eines Antrittsbesuches bei Wirtschaftsminister Walter Hirche trugen Repräsentanten des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT) die Erwartungen des Handwerks an die Wirtschaftspolitik der neuen Landesregierung vor. Präsident Kurt Rehkopf, Vizepräsident Gernot Schmidt und Hauptgeschäftsführer Michael Koch zeigten sich befriedigt darüber, dass Minister Hirche allen Steuererhöhungsplänen der Bundesregierung eine klare Absage erteilt. Die neue Niedersächsische Landesregierung werde im Bundesrat keine Steuererhöhungen mittragen.

Die Gesprächsteilnehmer stimmten in der Beurteilung überein, dass die Sanierung der Sozialversicherungssysteme und die damit verbundene Senkung der Lohnzusatzkosten ganz besondere Bedeutung für den besonders arbeitsintensiven Wirtschaftsbereich Handwerk habe. Die neue Landesregierung unterstütze deshalb, so Minister Hirche, eine grundlegende Gesundheitsreform, die auf mehr Eigenvorsorge setze, sowie die Vorschläge des Handwerks für eine Reduzierung der Mehrwertsteuer für arbeitsintensive Dienstleistungen und die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen.

Als schädlich bezeichnet Wirtschaftsminister Hirche die andauernde Diskussion um die Zukunft des großen Befähigungsnachweises im Handwerk. Dieser sei unverzichtbarer Bestandteil handwerklicher Qualität und dürfe von den sogenannten Reformern nicht unnötig in Frage gestellt werden. Sein Wegfall hätte auch gravierend negative Auswirkungen für das Berufsausbildungssystem. Hirche ermunterte das Handwerk, den Großen Befähigungsnachweis offensiver zu vertreten und innerhalb Europas stärker für dieses bewährte Zertifizierungssystem zu werben.

Minister Hirche betonte noch einmal die Absicht der Landesregierung, durch die Wirtschaftspolitik der kommenden Jahre besonders Handwerk und Mittelstand zu stärken. Die bilateralen Gespräche zwischen Wirtschaftsministerium und niedersächsischem Handwerk sollen regelmäßig fortgesetzt werden. die Absicht der Landesregierung, durch die Wirtschaftspolitik der kommenden Jahre besonders Handwerk und Mittelstand zu stärken. Die bilateralen Gespräche zwischen Wirtschaftsministerium und niedersäch-sischem Handwerk sollen regelmäßig fortgesetzt werden.

Hannover, 13.03.2003