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Pressemitteilung 10/01
Bauhandwerk wartet auf klare Signale aus der Politik
Die Krise am Bau fordere endlich das Handeln der Politik. Mit Aussitzen
und ruhiger Hand bewege sich in der gegenwärtigen Situation überhaupt
nichts, so Kurt Rehkopf, Präsident des Niedersächsischen
Handwerkstages. Die desolate Stimmung am Bau werde die gesamte
Handwerkskonjunktur weiter nach unten ziehen.
Aus diesem Grund seien
Handlungskonzepte gefordert. Wir haben keine Nachfrageproblematik, sondern vor
allem eine Kostenproblematik. Das zeige sich in den blühenden Landschaften
der Schwarzarbeit auf dem Bausektor nur zu gut.
Aus diesem Grunde
fordert das Handwerk die Politik auf, sich zu bewegen. Dabei solle auch
ernsthaft über die Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen nachgedacht
werden. Bei aller steuersystematischen Problematik scheine es hier doch einen
parteiübergreifenden Konsens zu geben, auch wenn die Inhalte nicht
deckungsgleich seien. Aus diesem Grunde lohne es sich, über den
jüngsten Vorschlag des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Wulff
nachzudenken und die Lohnkostenanteile an Baurechnungen steuerlich absetzbar zu
machen. Nur, langsam müsse mal etwas umgesetzt werden.
Hannover, 23.08.2001