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Pressemitteilung 12/01

Landessiegerehrung im Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksju-gend 2001

Im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch, 24. Oktober 2001, in der Stadthalle Braunschweig fand die Auszeichnung der diesjährigen 66 Landessiegerinnen und -sieger im Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in Niedersachsen statt. Dabei wurden 26 Gesellinnen und 40 Gesellen aus unterschiedlichen Berufsgruppen des Niedersächsischen Handwerks für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.

In seiner Begrüßungsansprache beglückwünschte der Präsident der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN), Gernot Schmidt, die Landessiegerinnen und -sieger sowohl für ihre Leistungen als auch für ihre Entscheidung, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. Gerade das Handwerk biete für engagierte und leistungswillige junge Menschen viele Chancen, im beruflichen Alltag Sieger zu werden. Fachkenntnis, Kreativität und eine gesunde Portion Unternehmergeist garantierten auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten ein gutes Auskommen.

Präsident Schmidt verwies darauf, dass gerade die Landesregierung es erkannt habe, dass für leistungsstärkere Bewerber sich das Erlernen eines handwerklichen Berufes anbiete. So würden die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, die Handwerksmeister in ein Studium einbringen, sich durchweg als gleichwertig zu denen erweisen, die andere Hochschulzugangsberechtigungen, wie z. B. durch das Abitur, erworben haben. Darüber hinaus sei erkannt worden, dass gerade berufliche Ausbildungs- und Weiterbildungsgänge nicht nur fachliche Wissensinhalte vermitteln würden, sondern auch übergreifende Schlüsselqualifikationen, die sich sowohl im Studium, als auch in der späteren Berufswelt als ganz besonders wichtig erweisen.

Daher habe sich auch die Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Fachhochschulen in Niedersachsen sehr positiv entwickelt. Gerade dieser praktisch ausgerichtete Hochschulbereich habe erkannt, dass Absolventen dualer Studiengänge mit Gesellen- und Diplomzeugnissen ausgerüstet, in der Arbeits- und Berufswelt gute Möglichkeiten zum Weiterkommen haben. Dies treffe, so Schmidt, selbstverständlich auch für solche Jugendlichen zu, die bereits frühzeitig über den europäischen Tellerrand geschaut hätten. Dazu gehörten insbesondere mehrmonatige Praktika in ausländischen Betrieben und damit auch das Sammeln interkultureller Kompetenzen.

Vor dem Hintergrund dieser sehr positiven Entwicklungen appellierte Schmidt an die Landessiegerinnen und -sieger, ihre Siegerurkunde auch als eine persönliche Verpflichtung zu bewerten, die bereits erworbenen Fähigkeiten auszubauen und den Weg des Handwerks in die Zukunft aktiv zu begleiten. Gerade aktuelle Untersuchungen würden bestätigen, dass diejenigen Bewerber die besten Aussichten auf dem künftigen Arbeitsmarkt hätten, die eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen könnten.

Die Siegerliste ist als pdf-Datei abrufbar .

Braunschweig, 24.10.2001