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Der Niedersächsische Handwerkstag hat heute im Rahmen der
Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer
Kreishandwerkerschaften (ANKH) in Walsrode den Ehrenthaler des
niedersächsischen Handwerks an Herrn Kreishandwerksmeister
Klaus-Jürgen Geselle verliehen. Der Radio- und Fernsehtechnikermeister
Klaus-Jürgen Geselle ist Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft
Soltau-Fallingbostel und Vorsitzender der ANKH.
In seiner Laudatio
würdigte NHT-Vizepräsident Gernot Schmidt die vielfältigen
ehrenamtlichen Aufgaben, die Klaus-Jürgen Geselle neben der Führung
seines Unternehmens wahrgenommen habe. Beispielhaft erwähnte Schmidt die
23jährige Tätigkeit als Obermeister der Elektroinnung, das Wirken als
Kreishandwerksmeister, als Vorstandsmitglied der Handwerkskammer
Lüneburg-Stade, als Mitglied des Verwaltungsrates der IKK Celle/Harburg,
als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Celle und am Landesarbeitsgericht
Niedersachsen, als Mitglied im Landesarbeitskreis Handwerk und Kirchen in
Niedersachsen, als Vorsitzender des Vereins Handwerksförderung Ostafrika
sowie als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer
Kreishandwerkerschaften.
Klaus-Jürgen Geselle habe sich bei all
seinen Ämtern stets für die gemeinsamen Anliegen aller
Handwerkerinnen und Handwerker eingesetzt. Nie habe er danach gefragt, was die
einzelnen Handwerke trenne, sondern stets die Fragen nach vorne getragen, die
alle Handwerksbetriebe gemeinsam berühren. Angesichts der
Vielschichtigkeit der Handwerksorganisation habe Klaus-Jürgen Geselle
damit einen entscheidenden Beitrag dafür geliefert, dass das Handwerk in
wichtigen Fragen mit einer Stimme sprechen konnte. Dies habe sich, so Schmidt,
auch positiv auf die Arbeit des Niedersächsischen Handwerkstages
ausgewirkt.
Als jüngstes Beispiel für eine fruchtbare
Zusammenarbeit aller Handwerksorganisationen nannte Schmidt das
Partnerschaftsprojekt "Kommune und Handwerk". Dieses Projekt habe
Klaus-Jürgen Geselle persönlich und als Vorsitzender der ANKH von
Anfang an unterstützt. Es habe für das Handwerk große
Bedeutung, da die Kommunen für das Handwerk der wichtigste Auftraggeber
seien. Ausdruck der Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Kommunen sei auch der
in diesem Jahr erstmals vergebene Preis für die mitteltstandsfreundlichste
Kommune in Niedersachsen, der ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt aller
Handwerksorganisationen sei. NHT-Vize-präsident Schmidt bezeichnete
Geselle als hervorragendes Beispiel für das positive Zusammenwirken aller
Handwerksorganisationen mit dem Ziel, bessere Rahmenbedingungen für den
Wirtschaftsbereich Handwerk zu erreichen.
Hannover, 14.10.2002