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Pressemitteilung 16/02

Niedersächsische Handwerkstag verleiht Ehrenthaler des Niedersächsischen Handwerks an Klaus-Jürgen Geselle

Der Niedersächsische Handwerkstag hat heute im Rahmen der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Kreishandwerkerschaften (ANKH) in Walsrode den Ehrenthaler des niedersächsischen Handwerks an Herrn Kreishandwerksmeister Klaus-Jürgen Geselle verliehen. Der Radio- und Fernsehtechnikermeister Klaus-Jürgen Geselle ist Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Soltau-Fallingbostel und Vorsitzender der ANKH.

In seiner Laudatio würdigte NHT-Vizepräsident Gernot Schmidt die vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben, die Klaus-Jürgen Geselle neben der Führung seines Unternehmens wahrgenommen habe. Beispielhaft erwähnte Schmidt die 23jährige Tätigkeit als Obermeister der Elektroinnung, das Wirken als Kreishandwerksmeister, als Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Lüneburg-Stade, als Mitglied des Verwaltungsrates der IKK Celle/Harburg, als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Celle und am Landesarbeitsgericht Niedersachsen, als Mitglied im Landesarbeitskreis Handwerk und Kirchen in Niedersachsen, als Vorsitzender des Vereins Handwerksförderung Ostafrika sowie als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Kreishandwerkerschaften.

Klaus-Jürgen Geselle habe sich bei all seinen Ämtern stets für die gemeinsamen Anliegen aller Handwerkerinnen und Handwerker eingesetzt. Nie habe er danach gefragt, was die einzelnen Handwerke trenne, sondern stets die Fragen nach vorne getragen, die alle Handwerksbetriebe gemeinsam berühren. Angesichts der Vielschichtigkeit der Handwerksorganisation habe Klaus-Jürgen Geselle damit einen entscheidenden Beitrag dafür geliefert, dass das Handwerk in wichtigen Fragen mit einer Stimme sprechen konnte. Dies habe sich, so Schmidt, auch positiv auf die Arbeit des Niedersächsischen Handwerkstages ausgewirkt.

Als jüngstes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit aller Handwerksorganisationen nannte Schmidt das Partnerschaftsprojekt "Kommune und Handwerk". Dieses Projekt habe Klaus-Jürgen Geselle persönlich und als Vorsitzender der ANKH von Anfang an unterstützt. Es habe für das Handwerk große Bedeutung, da die Kommunen für das Handwerk der wichtigste Auftraggeber seien. Ausdruck der Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Kommunen sei auch der in diesem Jahr erstmals vergebene Preis für die mitteltstandsfreundlichste Kommune in Niedersachsen, der ebenfalls ein Gemeinschaftsprojekt aller Handwerksorganisationen sei. NHT-Vize-präsident Schmidt bezeichnete Geselle als hervorragendes Beispiel für das positive Zusammenwirken aller Handwerksorganisationen mit dem Ziel, bessere Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsbereich Handwerk zu erreichen.

Hannover, 14.10.2002