![]() |
Aktuell |
Positiv reagiert das niedersächsische Handwerk auf das
10-Punkte-Programm für Wachstum und Arbeit, das der CDU Landesvorsitzende
Christian Wulff gestern der Öffentlichkeit vorgestellt hat. NHT
Präsident Kurt Rehkopf sieht in dem Sofortprogramm die einzig richtige
Konsequenz aus dem dramatischen Einbruch der heimischen Wirtschaft. Seit Beginn
der landesweiten Konjunkturbefragung in Niedersachsen Mitte der 90er Jahre sei
in diesem Jahr ein neues Wirtschaftstief erreicht worden. Die Krise im Handwerk
spitze sich immer weiter zu. Die Stimmungslage in den Unternehmen sei von
großem Pessimismus geprägt. Dieses schlechte Klima werde durch
ständig neue Steuerdiskussionen weiter eingetrübt. Darin beteilige
sich auch bedauerlicherweise der niedersächsische Ministerpräsident
mit seiner Forderung nach Wiedereinführung der betrieblichen und privaten
Vermögenssteuer. Präsident Rehkopf wies nachdrücklich darauf
hin, dass das Handwerk ein Programm für weniger Steuern, niedrigere
Sozialversicherungskosten und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt
brauche. Dazu gehörten auch effektivere Beiträge zur Bekämpfung
der Schwarzarbeit, wie z.B. die Kopplung der Eigenheimzulage an die Vorlage von
Bauhandwerkerrechnungen.
Präsident Rehkopf wies abschließend
darauf hin, dass die CDU mit diesem Programm einen richtigen Schritt in
schwieriger Zeit unternehme.
Hannover, 02.12.2002