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Pressemitteilung 27/02

2003 den Stillstand beenden
NHT-Präsident Kurt Rehkopf ruft zu Handwerkerdemonstration auf

Keine frohen Botschaften kommen zum Jahreswechsel aus dem niedersächsischen Handwerk. Nachdem bereits im laufenden Jahr 15.000 bis 20.000 Arbeitsplätze abgebaut worden seien, würden auch im kommenden Jahr rückläufige Umsatz- und Auftragserwartungen vorher gesagt. Damit würden auch die Investitions- und Beschäftigungsplanungen der Betriebe weiter unter einem negativen Vorzeichen stehen.

Zu Beginn des Jahres 2003 sei das Handwerk damit in die schlechteste Lage seit dem Ende des 2. Weltkrieges gekommen, so NHT-Präsident Kurt Rehkopf. Hauptursache dafür sei eine völlig verfehlte Politik, die zu immer mehr Staatsverschuldung, zu erdrückender Steuer- und Abgabenbelastung sowie zu einschnürender Bürokratie geführt habe. Die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung und der Mehrheit des Bundestages ließen für das Jahr 2003 nichts Gutes erwarten. Die Arbeit werde durch Beitragserhöhungen der Sozialversicherungssysteme weiter verteuert. Gleichzeitig hätten die Bürger ab Januar mehrere 100 € weniger für den Konsum zur Verfügung. Dies werde wie ein Programm für mehr Schwarzarbeit wirken, sagte Kurt Rehkopf.

Das niedersächsische Handwerk werde deshalb am 24. Januar in Hannover auf die Straße gehen, um eine bessere Politik einzufordern. Nachdem unzählige politische Gespräche und Stellungnahmen zu keinem politischen Umdenken geführt hätten, müsse man nun auch den Weg dieses Protestes wählen, um endlich Gehör zu finden. Rehkopf rief abschließend Arbeitgeber und Arbeitnehmer des gesamten Handwerk dazu auf, am 24. Januar geschlossen für notwendige Reformen zu demonstrieren.

Hannover, 30.12.2002